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StudiNavi NRW – Kurs auf die Hochschule
Was kommt nach dem Abi? Warum soll ich studieren – und wenn ja, was? Wie bekomme ich einen Studienplatz? Wie finanziere ich mein Studium und wie läuft das an der Hochschule überhaupt? Fragen, die Schülerinnen und Schülern gegen Ende der Oberstufe durch den Kopf gehen.
Was soll ich studieren – Alle Infos auf einen Klick
Antworten auf alle diese Fragen liefert jetzt der StudiNavi NRW – übersichtlich und auf einen Klick. Er stellt die Beratungsangebote der Hochschulen und Arbeitsagenturen vor – von Schnuppertagen bis zum umfangreichen Selbsttest. Er gibt einen Überblick über die Studienmöglichkeiten an den insgesamt 68 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und verrät, wie man seinen Wunschstudienplatz ergattert. Er gibt Tipps für die Studienfinanzierung und dafür, wie man als „Frischling“ an der Hochschule schnell Kontakte knüpft. Ergänzt werden die Informationen durch zahlreiche themenrelevante Videoclips und Animationen.
Studienvoraussetzung – Der Weg an die Hochschule
Ein Studium optimiert die beruflichen Chancen. Doch welche Voraussetzungen muss man eigentlich mitbringen, um zugelassen zu werden? An die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen führen viele Wege: Abiturienten mit der allgemeinen Hochschulreife stehen alle Möglichkeiten offen. Inhaber der fachgebundenen Hochschulreife und der Fachhochschulreife finden ebenfalls ihr passendes Studienrevier. Und auch, wer statt einem höheren Schulabschluss eine Ausbildung mit entsprechender Berufserfahrung im Gepäck hat, kann unter bestimmten Voraussetzungen an den Hochschulen durchstarten. Der sogenannte Dritte Bildungsweg macht es möglich. Er knüpft an eine Berufsausbildung an und richtet sich an Meisterinnen und Meister, Fachschulabsolventen, Fachwirte, Fachkaufleute und Pflegekräfte. Sie erlangen den Zugang zur Hochschule über Beratungsgespräche und ein anschließendes Auswahlverfahren.
Studieren – Das Studium sinnvoll finanzieren
Wohnung, Lebensmittel, Lernmaterialien, Fahrtkosten. Keine Frage, ein Studium kostet Geld. Rund 750 Euro im Monat, die Studienbeiträge sind da noch nicht eingerechnet. Und nicht jeder hat Eltern, die das bezahlen können. Die gute Nachricht: Es gibt viele Möglichkeiten der Finanzierung. Ein guter Ansprechpartner zur Studienfinanzierung sind die Studentenwerke. Jede Hochschule in Nordrhein-Westfalen hat eines. Die Finanzexperten der Studentenwerke kennen alle Möglichkeiten der Finanzierung – von der staatlichen Förderung z.B. über BAföG bis zum Nebenjob.
Rund 22 Prozent aller Studierenden in Nordrhein-Westfalen bekommen BAföG nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Die Höhe des BAföGs richtet sich nach dem Einkommen der Eltern, nach eigenem Vermögen und nach eigenem Einkommen. Der aktuelle Höchstsatz für Studierende liegt bei 648 Euro/Monat. Diejenigen, die kein BAföG erhalten, gehen arbeiten – zurzeit sind das rund 63 Prozent aller Studierenden. Neben der elterlichen Unterstützung ist der Job für sie eine zentrale Einnahmequelle. Und wer jobbt, profitiert nicht nur finanziell. Man schnuppert in die Arbeitswelt, lernt Zeitmanagement, Organisations- und Teamfähigkeit. Jobs zur Studienfinanzierung gibt es wie Sand am Meer. Man muss nur wissen, wo man sie findet. Gute Anlaufstellen sind die Online-Jobbörsen der Hochschulen und Arbeitsagenturen, auch an den Schwarzen Brettern der Hochschulen findet man immer wieder Angebote, ebenso über Aushänge direkt bei potenziellen Arbeitgebern, etwa im Gastronomiebereich.
Studiengänge – Mehr als nur Hörsaal
Wer glaubt, dass der Studienalltag nur aus Vorlesungen besteht, irrt sich: Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen bieten ihren Studierenden auch ein umfangreiches Kultur- und Freizeitangebot. Ob Klettern, Segeln, Singen oder Musizieren – jeder findet das passende Hobby und neue Freunde gleich mit – für Erstsemester besonders wichtig. Für Radio- und Fernsehfreunde findet sich auch die passende Freizeitbeschäftigung: Viele Hochschulen betreiben einen eigenen Radio- oder TV-Sender, für den sie regelmäßig Beiträge produzieren. Bei Interesse einfach mal anfragen. Und diejenigen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, können sich im Studierendenparlament, dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) oder in den Fachschaften engagieren. Kleiner Anreiz: Oft werden für das Engagement zwei Semesterbeiträge erlassen.
Richtungsweisend: StudiNavi NRW
Der StudiNavi NRW ist ein weiterer Baustein der Informationsoffensive "Hochschule ist Zukunft". Partner der Offensive, die jungen Menschen den Weg an die Hochschule erleichtern will, sind neben dem Innovationsministerium und Arbeitsagenturen in Nordrhein-Westfalen die Hochschulen des Landes. Mit einem täglich aktuellen Informations- und Themenservice, einem wöchentlichen Newsletter, einem monatlichen eJournal und nun dem StudiNavi NRW, hat "Hochschule ist Zukunft" ein Informationsangebot geschnürt, das Studieninteressierte regelmäßig auf dem Laufenden hält.
